Ehemaligentreffen Schweizerische Müllereifachschule Kurs 21

17. Juni 2026

Nach 3 Jahren trafen wir uns wieder im schönen Appenzell.
Vom 9. bis 11. Juni 2026 erlebten wir, neun ehemalige Schüler mit Partnerinnen vom Kurs 21
(1977-1978) interessante 3 Tage zusammen.

Wir Schweizer durften unsere Freunde aus Holland und Deutschland im schönen Appenzell begrüssen, bei kühlem regnerischem Wetter. 

Nach dem Zimmerbezug gab es schon die ersten Gespräche.

Der erste Programm Punkt war ein Dorfrundgang. Eine sympathische Dame führte uns durch das "Dorf" Appenzell und wir erfuhren vieles über Geschichte, Politik, Kultur und Brauchtum. 

Zum Abendessen spazierten wir von unserer Unterkunft den Hotel Neuhof hoch ins Restaurant Freudenberg. Hier wurde vortrefflich für unser leibliches Wohl gesorgt. Wir hatten auch ausgiebig Zeit um von den unvergesslichen Erlebnissen aus der Schulzeit zu plaudern.

Frisch ausgeruht startet der neue Tag mit einem unvergesslichen Event. Brotsommelier Freddy Bau, eine wirkliche Kapazität führte uns in die Welt des Backens von Naturteigbroten mit Lievito Madre und langer Triebführung ein. Der Austausch zwischen Bäcker und Müller war sehr rege, sind doch beide eng miteinander verknüpft. Spielerisch wurde unser Geruchsinn mit 9 sehr verschiedenen Gerüchen getestet. Ohne regelmässiges Training war das ein schwieriges Unterfangen.

Sechs verschiede Brot brachte Freddy mit zum Degustieren und es wurde noch für jeden Teilnehmer ein Brot gebacken. Zum Schluss erhielten wir alle eine Tasche mit wunderbaren Broten, informativer Anleitung und eine Portion Lievito Madre, um zuhause auch solche bekömmlichen feinen Brote herstellen zu können. 

Nach einem "Berewegge Chäs ond Brot" bei Lukas gab es eine Erholungspause, bevor wir die Appenzeller Alpenbitter AG besuchten.

Auch hier erlebte unsere Nase eine enorme Vielfalt an Gerüchen. Der Appenzeller Alpenbitter ist ein Kräuterlikör und wird aus 42 Kräutern, Blumen und Gewürzen hergestellt. Ein Teil der geheimen Kräutermischung wird mazeriert und ein weiterer Teil destilliert. Nach unterschiedlicher Reifezeit wird zusammengemischt und abgefüllt und mehrheitlich in der Schweiz verkauft. Am Ende der Führung durften wir natürlich degustieren und machten Bekanntschaft mit der grossen Vielfalt an Produkten, die neben dem Alpenbitter auch noch hergestellt werden.

Die Zeit bis zum Abendessen verbrachten wir mit Spaziergang durch Appenzell. 

Lukas vom Neuhof verwöhnte uns mit einem köstlichen Abendessen. Wieder genossen wir das Zusammensein und es herrschte ein reger Austausch über alles Müllerische und viel "Wasserkraft".

Natürlich wurde auch über das nächste Treffen diskutiert und mit Hans Gfaller haben wir einen neuen Organisator gefunden, also in drei Jahren wieder in Bayern - Danke.

Im Gegensatz zu früher endet der Abend vor Mitternacht, das Alter macht sich bemerkbar.

Nach einem ausgiebigen herrlichen Frühstückbuffet ging es schon wieder ans Packen und Abschiednehmen. Es waren wieder unvergessliche schöne Stunden, die wir zusammen genossen haben. 

In den Erinnerungen schwelgen an die großartige Zeit die wir gemeinsam vor vielen Jahren an der Schule erlebt haben, war wieder toll.

Jürg Häfeli sei gedankt für die perfekte Organisation.

Jetzt freuen wir uns schon wieder auf die nächste Zusammenkunft.

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